FAQ
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen BBK und BBB?
Der Kurs für Berufsbildner/innen in Lehrbetrieben (BBK) besteht aus 40 Kursstunden, die besucht werden müssen. Den Kursausweis bestätigt nur den erfüllten Kursbesuch, er ist eigentlich keine Qualifikation.
Der Lehrgang Bildung für Berufsbildner/innen in Lehrbetrieben (BBB) besteht aus 100 Lernstunden, die sich aus Kursstunden und Selbststudium zusammensetzen. Das kantonale, eidgenössisch anerkannte Diplom weist das Bestehen der Qualifikation und das Erreichen der Lernziele aus. Das Diplom sagt also etwas über Ihre Kompetenzen und Ihre Qualifikation als Berufsbildner/in aus.
Warum besuchen Teilnehmende von BBK und BBB den gleichen Kurs?
Die offiziellen Bildungsziele sind für beide gleich festgelegt, das heisst, die Kursinhalte sind die gleichen.
Im Lehrgang BBB werden sie zusätzlich vertieft und in der Praxis umgesetzt.
Was braucht es um zu bestehen und das Diplom zu bekommen?
Das Qualifikationsverfahren besteht aus einer Praxisdokumentation, die abgegeben werden muss und bewertet wird. Die genaue Aufgabestellung und die Beurteilungskriterien erhalten Sie nach erfolgter und bestätigter Anmeldung zum Lehrgang. Am ersten Kurstag findet zusätzlich eine Informationsveranstaltung zum Qualifikationsverfahren statt.
Wie funktioniert das Selbststudium?
Die Zeit für das Selbststudium teilen Sie sich selbst ein. In dieser Zeit erstellen Sie die Praxisdokumentation.
Wie ist die Betreuung während des Selbststudiums?
Ungefähr einen Monat vor dem Abgabetermin der Praxisdokumentation findet eine ca. einstündige Einzelbesprechung mit der Kursleitung statt, bei der Sie Rückmeldungen auf die schon geleistete Arbeit erhalten und Fragen stellen können. Bei dringenden Fragen vor oder nach diesem Termin können Sie sich via Mail an die Kursleitung wenden.
Was ist, wenn ich den BBK schon besucht habe und jetzt das Diplom noch
nachholen möchte?
Melden Sie sich für den gewünschten Lehrgang an und kreuzen Sie auf dem
Anmeldeformular an, dass Sie den BBK schon besucht haben. Schicken Sie den Kursausweis mit der Anmeldung mit. Besuchen Sie die Informationsveranstaltung zum Qualifikationsverfahren. Sie nehmen dann am Präsenzunterricht nicht teil, sondern erstellen nur Ihre Praxisdokumentation.
Falls Ihr Besuch des BBK schon sehr lange zurückliegt und Sie die Kursinhalte nicht mehr sehr präsent haben, bzw. keine Unterlagen mehr haben, die Sie zu Hilfe nehmen können, kann es unter Umständen sinnvoll sein, den Kurs trotzdem -zumindest teilweise- zu besuchen.
Was ist, wenn ich nicht den ganzen Präsenzunterricht besuche?
Für den BBB müssen Sie die 40 Präsenzstunden nicht zwingend absolvieren. Falls Sie sich im Bezug auf einen Teil der Kursinhalte praktisch und theoretisch genügend sicher fühlen, können Sie teilweisen Kursdispens beantragen. Benutzen Sie dafür das Formular, welches Sie nach erfolgter und bestätigter Anmeldung zusammen mit den Informationen zum Kurs erhalten. Sie bezahlen den normalen Kursbeitrag und erhalten Unterlagen und zusätzliche Aufträge (Bearbeitung von Fallbeispielen zu den betreffenden Kursinhalten).
Muss ich während des Lehrgangs schon Lernende betreuen?
Für die Teilnahme am Präsenzunterricht und den BBK ist das zwar besser, weil es den Austausch mit anderen Teilnehmenden ermöglicht, aber nicht erforderlich. Für den erfolgreichen Abschluss des Diplom-Lehrgangs inklusive Qualifikationsverfahren müssen Sie jedoch Ihre Ausbildungspraxis dokumentieren und das geht nur, wenn Sie auch tatsächlich Lernende betreuen.

